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Haarentfernung

Verfasser: Hautarzt Jacques Horstmann
Haut ohne Haare, glatt ist in!
Der Sommer rückt näher und wir alle zeigen wieder mehr Haut. Lästige Härchen, gerade an sichtbaren Stellen, sollen aber vorher weg. Dieser Wunsch nach glatter Haut ist schon Jahrtausende alt, schon im alten Ägypten gab es verschiedene Verfahren zur Enthaarung. Die glatte, unbehaarte Haut wird heute wieder allgemein einfach als ästhetischer empfunden.

Die Wege dahin sind vielfältig aber der Erfolg auch jeweils von unterschiedlicher Dauer. Man unterscheidet zwischen solchen Verfahren die zeitlich begrenzt das Haar unsichtbar machen oder das Haarwachstum bremsen und solchen die eine dauerhafte Haarverminderung bewirken.

Sehr häufig angewandt werden Enthaarungscremes oder Enthaarungsschäume, da sie einfach und schmerzfrei in der Anwendung und kostengünstig sind. Es kann jedoch gelegentlich zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen. Der Effekt hält ca. 10 Tage an.

Schmerzhafter, dafür aber mit längerer Wirkung sind Anwendungen mit Warm- oder Kaltwachs. Über Entzündungen als Folge der Behandlung wird jedoch immer wieder berichtet.

Millionenfach täglich auf der Welt werden Rasur und Epilation zur Enthaarung eingesetzt. Neben der bekannten Verletzungsgefahr bei diesen Verfahren ist ein weiterer Nachteil das der Effekt der Rasur nur 2-3 Tage anhält und die Epilation in der Regel schmerzhaft ist. Auch hier sind stärkere Entzündungsreaktionen nicht selten.

Ein seit langem etabliertes Verfahren zur dauerhaften Entfernung von Haaren ist die Nadelepilation. Die Methode ist geeignet zur Entfernung einzelner, relativ kräftiger Haare. Eine feine Nadel wird am Haarfollikel entlang in die Haut gepiekst und einige Sekunden unter schwachen Strom gesetzt. Ist die Wurzel richtig getroffen, lässt sich das Haar leicht herauslösen. Jedes dritte Haar wächst aber wieder nach. Eine Enthaarung der Oberlippe kann deshalb bis zu einem Jahr dauern.

Die modernsten Therapieformen sind die der Laser- oder Lichttherapie. Eingesetzt werden verschiedene Lasertypen z.B. der Rubinlaser oder auch der Dioden-Laser. Bei der Behandlung dringt hochenergetisches Licht tief in die Haut, ohne diese zu zerstören. Die Energie wird gezielt in der Haarwurzel frei gesetzt, erhitzt und zerstört sie. Je dunkler das betreffende Haar, desto größer die Wirkung des Lichtstrahles auf die Wurzel. Weiße oder sehr helle Haare sind für diese Behandlungsformen nicht geeignet. Wichtig zu wissen ist auch, dass eine Sitzung nie ausreicht. Das liegt am Wachstumszyklus der Haare. Zerstört werden immer nur solche, die sich gerade in der anagenen Wachstumsphase befinden. Da dies aber nur ca. 20 - 30% aller Haare bei einer Laseranwendung sind können auch nur diese dauerhaft entfernt werden. Die restlichen Haare sind zwar kurzzeitig verschwunden kommen aber wieder.

Viele Wege können also an das gewünschte Ziel der glatten Haut führen. Ganz wichtig ist jedoch ein persönliches und gründliches Beratungsgespräch zum Beispiel beim Dermatologen um die optimale individuelle Behandlungsstrategie zu finden. Zeitlicher und auch finanzieller Aufwand der Behandlungen können so im Vorfeld im Detail besprochen werden.

PDF Dokument Dauerhafte Haarentfernung bei kosmetisch störendem Haarwuchs (73 Kb)

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Letzte Aktualisierung ( 09.12.2009 )

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